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Deutsches Netzwerk

Gerade wer in Japan nicht in einem deutschen Unternehmen arbeitet und im Alltag wenig Anknüpfungspunkte zu Deutschland hat, freut sich gelegentlich über die Möglichkeit, mit Leuten aus dem gleichen Kulturraum in der Muttersprache zu sprechen. Gerade in Tokyo ist dies keine große Schwierigkeit, da es viele Organisationen gibt, die den Kulturaustausch fördern, und dazu zum Beispiel Stammtische oder Exkursionen organisieren. Manche dieser Veranstaltungen sind privater Natur, andere möchten den Teilnehmern ermöglichen, wertvolle berufliche Kontakte zu knüpfen. Zu letzteren gehören auch die Veranstaltungen, die die DIHKJ regelmäßig organisiert, z.B. Luncheons mit Wirtschaftsvertretern oder Seminare zu interkulturellen Themen. Details finden Sie auf dem Veranstaltungskalender unserer Website. Die wichtigsten deutschen Institutionen in Japan sind die Deutsche Botschaft in Tokyo (U-Bahn Station Hiroo auf der Hibiya-Linie) und das Deutsche Generalkonsulat Osaka/Kobe. Sie organisieren regelmäßig gesellschaftliche Events, die sich zum Kontaktknüpfen sehr gut eignen. Auch die deutschen Schulen in Yokohama und Kobe tragen mit ihren informellen Netzwerken dazu bei, dass sich private wie berufliche Verbindungen bilden.

Deutsche Kirchengemeinden

Evangelische Gemeinde Kreuzkirche, Tokyo Katholische Gemeinde St. Michael, Tokyo Evangelische Kirchengemeinde, Kobe - Osaka Katholische Kirchengemeinde, Kobe - Osaka

Deutsch-Japanischer Austausch

Goethe-Institut Deutsches Institut für Japanstudien (DIJ) Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasien (OAG) Japanisch-Deutsche Gesellschaften (DJG) Deutsch-Japanische Juristenvereinigung Internationale Gruppe deutschsprachiger Frauen "Am Brunnen" Nippon Carl Duisberg-Gesellschaft e.V.

Restaurants und Kneipen

In den deutschen Restaurants und Kneipen in Tokyo wird importiertes deutsches Bier ausgeschenkt und Essen rund um Eisbein, Wurst und Sauerkraut serviert. Die Preise für ein Glas Bier können bei über 1.000 Yen (8 Euro) liegen, wohingegen japanisches Bier in Japan für 600 Yen (4,70 Euro) und weniger zu haben ist. Eine Institution in Tokyo ist Bernd’s Bar in Roppongi (Telefon: 03 5563 9232), die von einem Deutschen geführt wird, ebenso wie das „Ex“ im gleichen Stadtteil. Dort sind häufiger Deutsche anzutreffen, während andere Lokale eher von Japanern frequentiert werden, wie die japanisch geführte Kette Zato, die in der ganzen Stadt „Franziskaner-Grill“- und „Stein Haus“-Lokale betreibt. Deutsche Lokale, die sich seit Jahrzehnten halten, sind das „Baden-Baden“ (03 3508 2806) unter den Gleisen der Yamanote-Linie in Yurakucho und das „Alte Liebe“-Musiklokal in Shimbashi (03 3519 7007).

Networking

In Tokyo werden jeden Monat unzählige Networking-Veranstaltungen organisiert, entweder mit dem expliziten Ziel des Kontakteknüpfens oder indirekt in Form von Events mit Business-Bezug. Viele Industrie- und Handelskammern, darunter auch die DIHKJ, organisieren regelmäßig Mitgliedertreffen, Luncheons, Seminare oder Events zu wohltätigen Zwecken. Desweiteren finden sich bestimmte Berufsgruppen regelmäßig bei Stammtischen zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen, z.B. Autoren, Anwälte, Beschäftigte in der Finanzbranche, der Mobilfunkbranche und der IT-Branche. Organisationen, die Stipendien für Japan vergeben, veranstalten regelmäßig Alumni-Treffen, so dass sich aktuelle und ehemalige Teilnehmer austauschen und in Kontakt bleiben können, zum Beispiel der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) oder die Nippon Carl Duisberg Gesellschaft (NCDG). Eine weitere gute Anlaufstelle sind die Kulturinstitute diverserer Länder, zum Beispiel Frankreichs oder Italiens, die viele Events organisieren. Auch das deutsche Goethe-Institut organisiert und beteiligt sich an vielen Veranstaltungen, wie beispielsweise das Deutsche Filmfest, das einmal im Jahr stattfindet.

Interessengruppen

Um in Tokyo Gleichgesinnte zu finden, kann es sich lohnen, sich durch die über 150 Gruppen von Meet Up Tokyo zu klicken. Dort gibt es für (fast) jedes Interesse eine Gruppe, und wenn nicht, kann man über dieses Tool leicht selbst eine Gruppe gründen und Leute finden, die mitmachen. Manche Interessengruppen inserieren in den englischen, kostenlosen Zeitschriften, die in Tokyo häufig in Plattenläden, in Irish Pubs und in Sprachschulen ausliegen, z.B. Metropolis, Japanzine, usw. Sehr beliebt unter Japanern wird zunehmend die Kontaktaufnahme über Social Networking Sites („SNS“) wie „mixi“, die japanische Version von Facebook, oder Facebook selbst. In beiden Plattformen gibt es viele Foren und Interessengruppen, die sich manchmal auch „im wirklichen Leben“ treffen. Weitere Informationen zum Knüpfen von Kontakten, zum Beispiel durch den Besuch von Kursen zur japanischen Kultur, finden Sie unter „Leben in Leben“ in der Kategorie „Japanische Kultur erlernen“.

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