German Business in Japan 2016

11.05.16 Pressemitteilung

Studie zeigt: Deutsche Unternehmen erfolgreich und stabil in Japan Japan gilt als schwieriger, stagnierender Markt – Doch die Ergebnisse der 2016 erstmals durchgeführte Geschäftsklimaumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan) zeigen: Deutsche Unternehmen, die sich einmal etabliert haben, können vom stabilen Umfeld profitieren und mit hohen Gewinnen rechnen.

11.5.2016 – Tokyo: Die Ergebnisse der Geschäftsklimaumfrage „German Business in Japan 2016“ zeigen eindrucksvoll: Japan ist einzigartig in Asien – und sollte als strategisch wichtiger Standort einen entsprechenden Platz in der Asienstrategie global agierender deutscher Unternehmen finden. Um den Status Quo der deutschen Unternehmen vor Ort aufzuzeigen, führte die AHK Japan in Zusammenarbeit mit Germany Trade and Invest (GTAI) im Februar 2016 eine Online-Umfrage unter 348 Präsenzen deutscher Unternehmen in Japan durch und erreichte mit 94 Antworten eine repräsentative Rücklaufquote von 27 Prozent.

Optimismus trotz Konjunkturschwankungen

Trotz aller Herausforderungen und komplexer Rahmenbedingungen des japanischen Marktes verzeichnet der Großteil der langfristig in Japan engagierten deutschen Unternehmen attraktive Geschäftsergebnisse. Insgesamt gaben 89 Prozent der Befragten an, derzeit profitabel zu sein. In den zwei stärksten Branchen Automotive und Maschinenbau waren es sogar über 97 Prozent.

Bemerkenswert ist auch: Während viele die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten durchaus mit Skepsis beobachten, beeinflusst dies die eigenen Gewinnerwartungen kaum. Obwohl nur 17 Prozent der Befragten mit einem Aufwärtstrend der japanischen Gesamtwirtschaft im nächsten halben Jahr rechnen, erwartet die Hälfte eine Verbesserung oder gar deutliche Verbesserungen ihrer eigenen geschäftlichen Situation. Rund 13 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus, 37 Prozent erwarten keine großen Veränderungen. Auf die nächsten 12 Monate gesehen liegt der Anteil der Optimisten sogar bei 70 Prozent.

Drittmarktgeschäfte und Verlässlichkeit

Der japanische Markt überzeugt besonders durch verlässliche, lang haltende und fruchtbare Geschäftspartnerschaften – das bestätigen 85 Prozent der befragten deutschen Unternehmen – sowie durch die Stabilität der Wirtschaft und Gesellschaft (75 Prozent). Zu den wichtigsten Gründen für deutsche Unternehmen, in Japan Geschäfte zu machen, gehören zudem die wachsenden Potenziale mit japanischen Kunden und Partnern außerhalb des Landes (53 Prozent).

Solche Drittmarktgeschäfte stellen für deutsche Mittelständler, die bereits global aufgestellt sind und über die entsprechende Infrastruktur und qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen verfügen, eine große Chance dar. So planen oder setzen mittlerweile 60 Prozent der befragten deutschen Unternehmen Geschäfte mit japanischen Kunden und Partnern auf Drittmärkten um.

Die Studie steht auf der Homepage der AHK Japan für Sie zum Download bereit:
German Business in Japan 2016 (Deutsch)

Pressekontakt

Elise Ketelsen
Communications

E-Mail   
Tel.: +81(0)3 5276 8745 
Fax: +81(0)3 5276 8733

Über uns

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan) ist die zentrale Stelle der deutschen Außenwirtschaftsförderung in Japan und fördert im Auftrag des BMWi die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen durch breite Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, Aufbau und Pflege von Netzwerken sowie Betreuung und Vertretung deutscher Wirtschaftsinstitutionen in Japan. Sie gehört zum weltweiten Netzwerk der 130 deutschen Auslandshandelskammern (AHK) in 90 Ländern.